Eine Hundetagesstätte in Erfurt bietet Betreuung an, wenn Besitzer tagsüber arbeiten müssen.

In der Erfurter Hundetagesstätte ist Monza der Chef. Kaum hat der belgische Schäferhund angefangen zu bellen, tun es ihm etwa ein Dutzend Hunde auf der Wiese gleich. Doch Franziska Vollrath hat die Meute im Griff. „Monzaaa!“, ruft sie über einen kleinen Zaun hinweg. Es dauert keine Minute, bis sich die Vierbeiner beruhigt haben und sich wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung widmen: im Pool baden, unter einem Sonnendach dösen oder durch eine Betonröhre stromern. Willkommen in der Hundetagesstätte im Erfurter Norden.
4. Anfragen steigen in den Sommerferien
Tierschützer appellieren daher immer wieder, sich vor der Anschaffung eines Tieres genau zu überlegen, ob auch genügend Zeit dafür bleibt. Hunde dürften nicht dem nächstbesten oder ständig wechselnden Betreuern anvertraut werden. Vollrath sagt, sie sei entsetzt, wie viele Menschen in den Sommerferien regelmäßig in der Hundetagesstätte nachfragten, ob sie ihren Hund für ein paar Wochen aufnehmen könnte. „Diese Leute kennen mich überhaupt nicht. Die würden ihr Tier jedem geben. Das macht mich wütend.“
