Maja Prinzessin von Hohenzollern ist eine der international bekanntesten Tierschützerinnen und Designerin für Tier-Produkte.  Sie setzt sich seit vielen Jahren für die Rechte und den Schutz von Tieren ein. Besonders bekannt ist ihr Einsatz für Straßentiere und ihre Engagements in Rumänien oder in der Ukraine“.

© Maja von Hohenzollern

Regelmäßig reist Maja Prinzessin von Hohenzollern dafür in diese Länder, führt Rettungsaktionen durch, klärt auf, macht auf die Verbrechen an Tieren in Medien aufmerksam und verhandelt auf politsicher Ebene bis hin zum EU-Parlament über verbesserte Tierschutzgesetze. Sie forderte einen umgehenden Stopp der Tötung, die Abschaffung von Tiertötungsstationen und plädierte im Gegenzug für einen humanen Umgang mit Tieren,  Kastrations- und Adoptionsprogrammen, sowie für die juristische Anerkennung von Tieren als „Lebewesen“.

Ein besonderes Anliegen ist ihr die Einführung von Tierschutz-Unterricht an allen Schulen der EU, da Bildung sowie Kinder mit Empathie und Liebe gegenüber Tieren zu erziehen, die beste Form des Tierschutzes ist. Maja von Hohenzollern lebt selbst mit vielen geretteten und adoptierten Tieren in Spanien. Darunter sind 12 Hunde, 5 Katzen, 1 Esel, Kaninchen, Fische und Vögel, die sie alle von der Straße oder aus Tötungsstationen gerettet hat.

Maja Prinzessin von Hohenzollern kämpft für einen humanen Umgang mit Hunden
© UrbanDog

Liebe Maja Prinzessin von Hohenzollern, mit wie vielen Hunden teilst du dein Leben?

Ich lebe in Spanien mit vielen adoptierten Tieren zusammen, die ich alle aus Tötungsstationen und von der Straße gerettet habe. Darunter sind auch 12 Hunde, die zuvor als Straßenhunde viel Entbehrungen und Gewalt erfahren mussten. Es ist ein bunt gemischtes Rudel, dabei auch alte und blinde Hunde. Sie gehen alle sehr liebevoll miteinander um und schenken mir unendlich viel Liebe. Gerettete Tiere sind einfach sehr dankbar.

Du bist sehr oft geschäftlich unterwegs, gibt es eine Nanny für deine vielen Haustiere?

Wenn ich geschäftlich unterwegs bin und z.B. meine neue 100% Natur Bio-Tiernahrungs-und Pflegelinie präsentiere, bin ich meistens nicht länger als 1-2 Tage weg. In dieser Zeit passen Freunde und Familie auf meine Fellbande auf.

Woher, kommt deine Tierliebe und dein starkes Engagement für Tiere?

Ich bin schon mit Tieren aufgewachsen und liebe Tiere über alles. Als engagierte Tierschützerin setze ich mich seit vielen Jahren für die Rettung, den Schutz und die Rechte von Tieren ein, denn ohne uns haben Tiere keine Stimme. Die Verbrechen die in unserer vermeintlich so zivilisierten Gesellschaft an Tieren begangen werden sind unfassbar. So viele Todesopfer wie unter Tieren gibt es in keinem Krieg, nicht einmal, wenn man alle Kriege addieren würden.

Allein ca. 64 Mrd. Tiere werden jedes Jahr für die Massentierhaltung getötet, ca. 62 Mio. Hunde und Katzen allein in China für Pelzbommeln und -kapuzen, die in Deutschland gern getragen werden, lebend gehäutet. Von den Labortieren, Straßenhunden, Zootieren etc. ganz zu schweigen. Verbrechen geschehen, weil wir wegsehen und deshalb setzte ich mich dafür ein, dass man Tiere als Teil der Gesellschaft mit Liebe und Respekt begegnet und ihnen entsprechende Rechte einräumt, die sie vor Gewalt schützen.

Die Menschen müssen endlich den Zusammenhang zwischen Tierschutz und Menschenschutz begreifen, denn in jedem Land, in dem man mit Tieren grausam umgeht, geht man auch mit den Menschen schlimm um. Das kann man in allen Ländern sehen in denen Krieg herrscht. Empathie und Liebe gebühren jedem Leben.

Urban.dog setzt sich für den Hund in der Stadt ein, leider hat das Image des Hundes in den letzten Jahren stark gelitten. Ein Argument der Hundegegner ist meist, dass der Hund nicht in die Stadt gehört. Uns interessiert deine Meinung dazu.

Ich kann nicht bestätigen, dass das Image der Hunde gelitten hätte, ich finde eher, dass das Image der Menschen die Hunde hassen, ihnen Gewalt antun oder sie als kommunale Einkommensquelle betrachten, stark gelitten hat.

So haben Giftköder-Attacken und Übergriffe gegen Hunde in den letzten Jahren stark zugenommen, Hundesteuer wurde stetig erhöht, dafür wurden Auslaufflächen gestrichen. Als „Listenhunde“ stigmatisiert man bestimmte Hunde-Rassen per se als „gefährlich“ und versucht im selben Atemzug mit Kampagnen „gegen Rassismus“ Kinder (mit Recht) zu Toleranz zu erziehen. Rassismus gegen Tiere findet auch in der Sprache und in Medien statt, durch Äußerungen wie z.B. „ sie behandeln uns wie Tiere“, „Du Sohn eines Hundes“, „dumme Kuh“, „doofes Schwein“ etc. Damit wird unterschwellig stetig transportiert, dass es völlig „normal“ sei Tiere schlecht zu behandeln.

Tiere sind Teil unserer Gesellschaft und unsere fühlenden Mitgeschöpfe und sollten genau wie Menschen auch, mit Liebe und Respekt behandelt werden. Dementsprechend gehören Tiere zu unserem Leben und Hunde auch in die Stadt. Natürlich muss man überlegen, welcher Hund für ein Stadtleben geeignet ist und die Wohnung sollte entsprechend der Größe auch passen.

Wenn man die Maßstäbe die man an Hunde anlegt auf Menschen übertragen würde, müsste man sich wohl eher fragen, ob manche Menschen, die sich nicht benehmen können, in eine Stadt gehören.

Hunde und Hundehalter werden angefeindet, vor allem, weil es viele ignorante Halter gibt, die sich nicht um den Hund kümmern. So bleiben zum Beispiel Unmengen von Hinterlassenschaften einfach liegen und werden nicht entsorgt. Uns interessiert, ob denn Maja Prinzessin von Hohenzollern, das Geschäft ihrer Lieblinge höchstpersönlich einsammelt!?

Auch hier teile ich eure Wahrnehmung nicht, ich finde keineswegs, dass Hunde „umstritten“ sind. Ich kenne sehr viele tierliebe Menschen und vor allem jede Menge Hundehalter, die sich rührend um ihre Hunde kümmern, Hundeschulen besuchen und sich mit ihren Tieren beschäftigen. Ich finde es viel mehr fast neurotisch, wie Hundehalter beim Gassi gehen die Tüte schon demonstrativ wedelnd vor sich hertragen und noch 5 Ersatztüten an die Leine knoten, nur um ja nicht angepöbelt zu werden.

Vielleicht sollte man diese Tüten auch mal an die ganzen Menschen verteilen, die in Parks urinieren, auf Rastplätzen ihre Überreste hinterlassen oder bei Festen und Staus auf der Autobahn ständig gegen Zäune pinkeln?
P.S.: Natürlich sammle ich die Häufchen meiner tierischen Prinzen & Prinzessinnen ein.

Urban.dog hat erst kürzlich darüber berichtet, dass es eine Bewegung gibt, die die Einführung eines Knigge für Hundehalter fordert. Dieser Knigge legt Regeln für Hundehalter fest, damit die Toleranz für Hunde wieder steigt und es zu weniger Gewalt gegen Hunde wie z.B. den Einsatz von Giftködern kommt. Was hältst du von einem Knigge?

Das hört sich so an als gäbe es bisher keine Regeln für Hunde, halten wir mal fest:  Hunde dürfen nur an der Leine gehen und nur in ausgewiesenen Auslaufzonen frei laufen (man stelle sich das mal für Menschen vor…), einige dürfen allein nur weil sie einer bestimmten Rasse angehören, nur mit Maulkorb gehen, Hunde sind in vielen Wohnungen verboten, Hunde dürfen nicht in Restaurants, Hunde dürfen nicht in Geschäfte und Supermärkte und sind auch in vielen Hotels verboten.

Hunde dürfen nicht mit ins Schwimmbad und auch an vielen Badeseen nicht schwimmen, aus „hygienischen Gründen“, (Menschen dürfen hingegen ungeniert ins Wasser pullern und verlieren pro Tag übrigens auch bis zu 200 Haare.) Hunde dürfen zu Hause nicht mehr als eine halbe Stunde am Stück kläffen (dabei telefonieren die meisten Frauen schon 1 Stunde am Stück mit der besten Freundin…) das aber bitte nicht lauter als 40 Dezibel und länger als zehn Minuten dauerndes Bellen in den Zeiten von 13.00 bis 15.00 Uhr und von 19.00 bis 8.00 Uhr ist dem Hund ebenfalls verboten. (OLG Hamm, 22 u 265/87). (Was würden Menschen wohl von solch einem „Sprechverbot“ halten?).

Hunde dürfen bei vielen Airlines nicht mitfliegen, sie sind auf vielen Campingplätzen in der Hauptsaison verboten, Hunde sind an den meisten Stränden verboten und Hunde dürfen nicht in Rathäuser, nicht in Stadthäuser, Stadtbibliotheken, nicht in Hallenbäder und nicht in Turnhallen und werden meist nicht in Taxis mitgenommen.

All diese Verbote und Regeln wurden Hunden auferlegt, um Menschen vor ihnen „zu schützen“. Wenn es also um Sicherheit geht, sei konstatiert, dass Hunde weder Terror-Anschläge verüben, keine Raubüberfälle, Diebstähle oder Einbrüche begehen, keine sexuellen Übergriffe gegen Frauen und Kinder vornehmen, nicht mit Drogen handeln, nicht betrügen, keine Kriege führen, nicht korrupt sind und auch nicht fanatisch. Für wen sollte der Benimm-Knigge noch mal sein?

Ihre Liebe für Design und Perfektion

Maja Prinzessin von Hohenzollern kämpft für einen humanen Umgang mit Hunden
© Maja von Hohenzollern

Maja Prinzessin von Hohenzollern verbindet ihre Passion für Tiere mit ihrer Profession als Designerin. Von ihrer Tier-Accessoires-Kollektion für „tierische Prinzen & Prinzessinnen“ by Maja Prinzessin von Hohenzollern (Trixie) und von ihrer 100% Natur- Tiernahrungs- und Pflege-Linie by Maja Prinzessin von Hohenzollern (Boswelia) für Hunde und Katzen wird von jedem verkauften ein Teil an den Tierschutz gespendet.

Schon über € 100 000 Spenden kamen so zusammen und konnten Tieren in Not helfen.

Die Tier-Accessoires Kollektion aus Liebe und Respekt zu Tieren entworfen und die aktuellen Spendenstände des Charity-Projektes findest du hier.

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